[Python-de] Installation von GTK und PyGTK auf OS X 10.4

Sebastian Wiesner basti.wiesner at gmx.net
Di Jun 17 18:19:12 UTC 2008


"Diez B. Roggisch" <deets at web.de> at Tuesday 17 June 2008, 18:24:30
> Najanaja. Die Einschraenkungen am Ende der Seite sind ja nun schon
> durchaus betraechtlich - unter einigen Lizenzen (AFAIK BSD/MIT, uU auch
> Apache) kann man den Code nehmen & was beliebiges draus machen, inklusive
> closed source applikationen. Das ist aber so nicht moeglich, sofern Qt
> verwendet wird.

Aber es ermöglicht zumindest, eigene Frameworks und Programme in jeder 
Hinsicht (also auch für kommerzielle Nutzung) frei zu verbreiten.  Vorher 
war das nicht möglich, auch wenn das KDE Projekt in der Hinsicht offenbar 
eine Ausnahme darstellt.

> Das ist schoen und gut so, aber die Realitaet ist nunmal die einer
> gemischten Umgebung, mit verschieden Look&Feels. Was glaubst du wie oft
> ich mich ueber den besch...eidenen File-Dialog vom Firefox geaergert habe
> - und mir den des KDE gewuenscht? Muss man aber mit leben.

Ack ...  aber ab und an schielt man doch mal neidisch zu Windows und Mac OS 
und bewundert heimlich den Grad der Konsistenz, den diese System bieten ;)

> > Zu bemerken ist, dass 8.5 erst vor gar nicht langer Zeit heruasgekommen
> > ist und jetzt erst antialiasing unter X11 unterstützt. Wie lange ist so
> > etwas schon State-of-the-art unter Linux?
> > 2.0 und Qt 3 mindestens.
>
> Who cares? 8.5 ist verfuegbar. 

Und welche Version wird mit Python 2.5 ausgeliefert?

> Das es mal schlechtere Versionen mag fuer ein Referat ueber
> Softwargeschichte interessant sein. Fuer ein neu zu entwickelndes Tool als
> Argument ist es irrelevant. 

Relevante für den Entwickler sind allerdings Dinge wie eine kimitierte 
Auswahl an Widgets, kein MVC, keine Actions für Menüs und Toolbars, keine 
guten GUI-Designer, usw.  Tk muss sich an modernen Toolkits messen lassen.  
Ich kenne nur ein anderes modernes Toolkit aus eigener Erfahrung, nämlich 
Qt4, und das legt die Messlatte in für Tkinter unerreichbare Höhen ;)

> Und nur weil toolkits inzwischen alle antialiased Text beherrschen heisst
> das noch *lange* nicht das unter Linux Font-management immer noch grausam
> ist und ich mir regelmaessig nach system-updates zerschossene Fonts bzw.
> wild veraenderte Einstellungen "antuen" musste.

Wenn fehlende Kantenglättung nur das einzige Problem von Tk wäre ;)

Btw, ich hatte noch nie Probleme mit Schriftarten unter Linux ...

> Und angesichts der Lizenzbeschraenkungen von Qt und der X-Beschraenkung
> von GTK als Alternative Tk ernsthaft in Betracht gezogen werden kann.

Was ist mit wx?  Ich dachte, dass läuft auch unter Mac nativ?


-- 
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