[Python-de] PySQLite-Erfahrungen?

Dinu Gherman gherman at darwin.in-berlin.de
Die Aug 26 11:57:10 EDT 2003


Gerhard Häring:

> Gherman wrote:
>> Hallo,
>> ich schnueffle gerade in SQLite und seiner Python-Huelle herum.
>> Von der Verpackung her zu urteilen (man muss sich, zumindest auf
>> OS X und bei SQLite, noch ein wenig "die Finger schmutzig" machen)
>
> Heisst was? Irgendwelche konkreten Verbesserungsvorschläge für 
> PySQLite?

Heisst, man muss irgendwelche "vorbereiteten" Dateien von Hand ueber-
setzen und installieren (sqlite_source.zip), weil der offizielle Weg
per make des normalen "tar-balls" nicht tut (sqlite-2.8.6.tar.gz).
Aber das liegt natuerlich allein an SQLite...

>> PySQLite hat es da, natuergemaess, leichter, wenngleich man sich
>> dabei auch z.B. nicht unbedingt wuenscht, die Doku selbst bauen
>> zu muessen, zumal man dazu Links auf private Python-Interpreter
>> aendern muss, etc...
>
> Problem ist bekannt. Liegt am Dokumentationsformat (Python/LaTex) und 
> ich wüsste nicht, wie man das viel besser lösen könnte. Da ich die 
> Doku selber nicht geschrieben habe und auch LaTex nicht kann, steht 
> evtl. mal ein Umstieg auf z. B. Docbook (kann ich halbwegs) oder ReSt 
> an. Docbook ist von der Toolchain nicht unbedingt weniger krampfig als 
> Python/LaTex, also würde es wohl ReSt werden. Oder einfach OpenOffice 
> :)

Den Pfad des Standard-Python-Interpreters sollte man im Makefile
zur Laufzeit herausfinden koennen. Dann laeuft alles prima durch,
wenn man LaTeX installiert hat. Wenn nicht, sollte man z.B. die PDF-
Dateien herunterladen koennen, was aber nicht der Fall ist. Aus ReST
kann man auch sehr ansehnliche PDFs generieren (auch ueber LaTeX),
plus XML/HTML... Docbook waere nur eine andere Kanone (statt LaTeX).

> Ein Plus von PySQLite ist m. E. nach die ziemlich umfangreiche 
> Testsuite. Es gibt momentan 114 Tests, wovon sich auch ein paar mit 
> der DB-API befassen. Ansonsten kann ich sagen, dass PySQLite relativ 
> kompatibel zu pyPgSQL ist (wurde ja viel davon geklaut) ;-)

Habe da mal reingeschaut. Die Testsuite kann man im Code-Umfang noch
ziemlich abspecken (bei gleichzeitiger Verbesserung der Lesbarkeit),
ohne dass Funktionalitaet verloren geht - von Docstrings mal ganz zu
schweigen. Ich wuerde auch die Dateien test_*.py nennen, was ich les-
barer finde, aber das ist wohl Geschmackssache. Ein paar Performanz-
tests sollte man auch reinnehmen, die evtl. sogar Testdatenbanken im
Hintergrund online herunterladen koennten.

> Ich bin de-fakto seit einem Jahr der einzige Maintainer :-D

Have a lof of fun, then! ;-)

Wie sieht's uebrigens aus mit Interoperabilitaet, d.h. Migration von
und nach anderen Datenbanken, z.B. MySQL, PostgreSQL, Oracle, Gadfly?
Oder ist das eine reine SQLite-Frage?

Und Python-Adapter fuer ODBC und ZopeDB?

Gruss,

Dinu

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Dinu C. Gherman
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