[Python-de] Welcher Python-Editor fuer Linux?

Jan Neumüller aka Nasan aka Serecia nasan at slayers.de
Mit Jul 2 18:39:56 EDT 2003


>> Die Empfehlungen für den VI verstehe ich nicht.
>Ich auch nicht. Ich verwende ausschließlich *VIM*.

Als wäre der wirklich besser...

>> Der VI ist imho neben dem
>> Emacs eine der schlimmsten Entwicklungen, die je ein Programmierer
>> hervorgebracht hat
>Da würde ich entschieden widersprechen.

Jedwedes Programm mir Modi ist aus Usability-Gesichtpunkten
broken-by-design.

>> - Zwar unheimlich viele Features, aber eine
>> Benutzerfreundlichkeit unter aller Sau.
>Das kommt auf die Definition von Benutzerfreundlichkeit an. vi(m) und
>Emacs sind z. B. beide sehr konsequent in der Bedienung, wenn man die
>grundlegenden Kommandos verstanden hat, ergibt sich der Rest quasi
>automatisch von selbst.

Mich stört z.B. unheimlich dieser nervige Befehlsmodus. Oder das ich nicht
einfach die Cursortasten zum navigieren nehmen kann, oder das Backspace und
DEL nicht funktionieren. Ich weiß, daß man viel davon nach einigem
rumkonfigurieren bekommen kann, aber ein Editor sollte solch einfache Dinge
von Hause aus können...

>> Eigentlich gibt es nur eine
>> Begründung für seinen Einsatz: über die Textconsole und eine ssh etwas
auf
>> dem Server zu editieren...
>Auch da würden wahrscheinlich alle vi(m) und Emacs-Benutzer
>widersprechen, wir verwenden die Dinger auch sehr gern lokal.

Zumindest ich fluche jedesmal, wenn ich einen der beiden benutzen muß.

>Wer's gern bunt und zum Klicken hat, kann auch gvim bzw. (x)emacs in der
>GUI-Version fahren :-P

Ahja und da verhalten die sich wirklich besser?

>Der Hauptwitz bei beiden (emacs natürlich extrem) ist, dass sie fast
>beliebig konfigurierbar sind. Ein extremes Beispiel it z. B. Cream -
>http://cream.sf.net/ - das macht aus gvim einen Editor, wie er von
>Windows-Usern (ich tippe, du kommst aus der Ecke) gewohnt ist. Ähnlich
>wie z. B. UltraEdit.

Ich komme eigentlich aus der Amiga-Ecke, bin aber mittlerweile auf Win32,
FreeBSD und MacOSX zuhause. Imo leider vi, vim, emacs und co unter dem
gleichen Problem, wie viele andere Unix-Tools: Bei ihrer Erstellung wurde
nie an den User gedacht sondern immer nur eine technisch gute Lösung
gesucht.

Jan Neumüller