[Python-de] McMillan Installer, Linux, und der Restart

Gerson Kurz Gerson.Kurz at t-online.de
Die Jun 10 19:38:12 EDT 2003


> Zombies gibt es in der Tat unter Unix (die heissen auch so). Hier ist's
> rel. gut erklärt:
>
> http://www.latinomixed.com/article.php?story_id=129
>
> Vielleicht hat es wirklich was mit fehlendem wait() zu tun?!
>

<rant>
Als jahrelanger OS72-Veteran habe ich ausgeprägte Vorurteile gegenüber
Betriebssystemen, bei denen "Kill" etwas anderes als hirnloses Metzeln
macht. (z.B. Signale schicken, die dann garantiert in irgendeiner popeligen
Lib gefangen werden an die keiner gedacht hat). Wenn ich einen Prozess
weghaben will, will ich ihn WEGHABEN und nicht "in den Papierkorb werfen".
Das ist was für Weicheier, ich bin der HERR über meine Prozesse, bitteschön!
Die Prozesse müssen vor meiner harten Hand zittern! Jawoll!!! *satanisches
kichern* Und wenn ich root bin dann schon gleich sowieso!
<rant>

Zum Verständnis der Abhängigkeiten der Prozesse: Ich will *keinen*
Kindprozess, ich will einen *eigenständigen* Prozess.

main läuft
main startet update
update killt main
update updated main
update startet main
update beendet sich
main läuft

So sollte das ablaufen. Update kann nicht auf die Beendigung von main
warten!

Egal, das ursächliche Problem hat evtl. damit zu tun, daß ich / ro-remounte.
Und das geht so: starte main, warte 5 sekunden, "mount -n -o remount,ro /".
Das ganze aus Angst vor dem Stromschalter und ext2, du weisst. Es stellt
sich aber heraus, daß das compilierte Programm beim Start Module (aus den
pkg-Dateien) nach /tmp extrahiert und von da nachlädt - ist beim start /
noch ro, geht das net. Vielleicht lege ich /tmp auch in die beschreibbare
Partition (ich habe 2 eingerichtet: eine spielwiese für logfiles, und eine
ro für das Hauptprogramm, und natürlich eine swap).