[python-de] GUIs und GUI-Builder

Georg Mischler G.Mischler at HL-Technik.de
Wed Feb 24 09:29:20 EST 1999



Christian Tismer schreibt:
> "Martin v. Loewis" wrote:
> > Die Python-Philosophie (die von C und C++ geteilt wird :-)
Status: RO

ist da
> > schon besser: Es gibt Leute, die Sprachen entwickeln, Leute,
die
> > GUI-Bibliotheken entwickeln, und die Leute, die sich von
jedem eins
> > aussuchen und es zusammenbringen.
>
> Die Sicht gefällt mir. Wenn man jetzt mit letzteren
diskutierten,
> um für sagen wir 3 Plattform das jeweils "beste", d.h. der
Plattform 
> angemessenste, aber noch immer schlanke zu finden, dann
könnten
> wir drei "Standards" für Python anbieten, und das wär's.

Und wenn ich alle drei (vier, fuenf...) Plattformen bedienen
will, dann
muss ich das GUI drei mal schreiben? Oder wie meinst Du das?


> Mein Ziel wäre es also, einiges Sinnvolles in eine Art Kernel
> zu packen, auf einer Ebene, die anderes nicht behindert.
> Ebenso kann ich mir eine Handvoll Minimalwidgets vorstellen,
> die man auf jeder Plattform irgendwie hinkriegt.

Was genau macht Tk deiner Meinung nach hier falsch?


> Wenn man möchte, kann man seine Applikation jetzt plattform-
> -spezifisch diversifizieren. Die eine hat Drag&Drop, die
andere
> was-weiß-ich, an der Stelle kann's meinethalben durchaus 
> auseinanderlaufen, das ist gut so.

Hmmm.... Meinst Du das wirklich? Oder meinst Du nicht
eigentlich:
"Wenn es gar nicht anders geht, dann waere ich eventuell bereit,
auf 
der einen oder andeen Platformen auf einzelne features zu
verzichten" ?


> Aber mit dem Minimal-Kern könnte ich auch schon etwas bauen,
und
> per Default sähe das je nach Plattform halbwegs "richtig" aus.
> 
> Um nicht mißverstanden zu werden: Tcl/Tk versucht das, aber
ich
> find's so nicht richtig. Viel zuviel Holz, falsches Konzept.

Ich wiederhole nochmal meine Frage von oben: Was genau ist
daran falsch?


> Ich geb's nicht auf, man kann *doch* was machen. Oder?

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin auch nicht mit
Tk(inter)
verheiratet (die meisten meiner Programme allerdings schon).
Auch ich wuerde eigentlich die 200 % Loesung vorziehen, aber
hier und jetzt ist mir der Spatz in der Hand lieber... Und bei
allen
Maengeln, das interessanteste was man ueber Tkinter auch im
jetzigen Zustand sagen kann ist: Es funktioniert.

Ich halte es nicht fuer sinnvoll, nochmal bei null anzufangen.
Der vielversprechendste Ansatz waere wohl, die
Tkinter-Schnittstelle
zu nehmen, und im Hintergrund die stoerenden Faktoren einzeln
zu beseitigen. Dies kann durch zusaetzliche Funktionalitaet,
durch
Reduzierung der Komplexitaet (Tk ohne Tcl), oder im Extremfall
durch
Ersatz der Bibliothek (z.B gelegentlich uiToolkit) erreicht
werden.
Wenn ich mich nicht irre, dann sitzen im Moment auch schon eine
ganze Reihe Leute an genau diesen Aufgaben. Wird schon noch :)

-schorsch
schorsch at schorsch.com



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