[python-de] GUIs und GUI-Builder

Georg Mischler G.Mischler at HL-Technik.de
Wed Feb 24 09:04:00 EST 1999



Anselm Lingnau schreibt:
> Dinu C. Gherman <gherman at darwin.in-berlin.de> schreibt:
> > (irgendjemand:...)
Status: RO

> > > Man muß halt immer in Betracht ziehen, daß es mit Tk unter
Umständen
> > > einfacher ist, das GUI befehlsweise hinzuschreiben, als es
in einem
> > > GUI-Builder zusammenzuklicken. 
> > 
> > Das moechte ich mal eben stark bezweifeln, auf jeden Fall,
wenn es 
> > um mehr als 4-5 Widgets geht, etwa dann wenn man vielleicht
einen
> > Newsreader schreiben wollte.
> 
> *Gerade* dann. `Befehlsweise' heißt ja nicht, daß man jedes
Kommando
> einzeln hinschreibt -- mit etwas Unterbau geht man halt von
einer
> High-Level-Spezifikation aus

Das enstpricht exakt meiner Erfahrung. Vielleicht liegt es ein
bisschen
daran, das meine erste Programmiersprache lisp (autolisp) war,
und
mir daher die dynamischen Moeglichkeiten gelaeufiger sind als
Leuten
mit statischem Hintergrund.

Bei mir werden haeufig wesentliche Teile des GUIs aus Tabellen
generiert,
dh. eine kleine Schleife sucht sich anhand der zu bearbeitenden
Daten 
aus einer Tabelle die passenden Widgets heraus. Damit spare ich
mir
sehr viel Arbeit, weil ich nicht fuer jede moegliche Kombination
der Elemente
einen eigenen Dialog hinklicken muss.

Aber auch bei statischen Oberflaechen ist es wesentlich
einfacher, ein
modular aufgebautes Layout im Code zu aendern, als dutzende von
Widgets von Hand rumzuschieben. Ich bin der Meinung, dass
nahezu jeder GUI-Builder ab einer gewissen Groesse des Projektes
die Arbeit eher behindert als erleichtert. Und ich denke dass
Tkinter,
bei allen anderen Maengeln, hier einen hervorragenden Job
leistet.


-schorsch
schorsch at schorsch.com



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