[python-de] .pyc und .pyo

Marlon Berlin marlon at dns-net.de
Tue Feb 16 02:07:29 EST 1999


Christian Tismer schrieb am Mon, Feb 15, 1999 um 12:43:30 +0100:
Status: RO

> Wie schon erwähnt, kann eine Permutation der Opcodes
> recht nützlich sein. Dies kann auch so subtil gemacht werden,
> daß man "richtig aussehende" Programme bekommt, die nur
> nicht richtig laufen. Man permutiere etwa die Bedeutung
> einiger binärer Operatoren, addiere gewisse Offsets
> zu Sprungadressen, permutiere die Indizierung lokaler
> Variablen, ...

Ich denke, das ist in etwa so leicht zu knacken,
fei deisi Zieli zu lisin est. :-)

Ein paar Buchstaben / Opcodes auszutauschen ist doch -- vor allem,
wenn der entschlüsselnde Interpreter gleich mitgeliefert wird --
gar kein Schutz.
Sowas knackten früher 14jährige aus der Warez-Scene innerhalb weniger
Minuten. Und das bei weitaus komplizierteren Bytecodes und gewiefteren
als den angesprochenen Techniken.

> Einfacher ist es, den Python-Code mit Zlib komprimiert
> zu halten, vor der Ausführung zu entpacken und das

Dann speichere ich den Code nach dem Entpacken ab.

> Was habt Ihr sonst noch an Ideen zum Programmschutz?

http://www.cs.auckland.ac.nz/~collberg/Research/Students/DouglasLow/obfuscation.html

Dort gibt's 'ne Menge guter Ideen.
Tautologien in if-Anweisungen einzuschleusen, die den Code kom-
plizierter erscheinen lassen -- mal so als Denkansatz :-)

tschüß,
Marlon.



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